Strategie

Die DABAG Datenbank Genossenschaft definiert die Strategie, dass die Händler zusammen mit ihren Lieferanten, aber auch die Händler untereinander die elektronischen Datenflüsse standardisieren und optimal nutzen. Zu diesem Zweck formuliert die DABAG eigene EDI Richtlinien, welche die Basis für die Zusammenarbeit beim elektronischen Datenaustausch bilden. Möglichst alle Geschäftsfälle im Schweizerischen Eisenwaren-Fachhandel sollten über EDI abgewickelt werden können. 

Dafür werden sowohl die Datenflüsse, die Datenformate und die Datenübertragung festgelegt. Alle DABAG-Mitglieder verpflichten sich, diesen Standard zu implementieren und ausschliesslich zu verwenden. Je vollständiger und umfassender diese Strategie umgesetzt wird, umso effizienter und kostengünstiger können die Geschäftsprozesse gestaltet werden.

Erklärtes Ziel: Die maximale Minimierung von Prozesskosten für möglichst viele Lieferanten und Händler

Die Stärken der EDI-Schnittstelle (XML)

  1. Schnelle und fehlerfreie Auftragsabwicklung
    Der DABAG-Datenstamm setzt eine sehr gute Datenqualität voraus. Die zu übermittelnden Daten werden bereits beim Absender und zusätzlich auch auf der DABAG now-Plattform mittels XSD-Validierung geprüft.

  2. Alle DABAG-Händler integrieren diese EDI-Prozesse
    Bestellung – Bestellbestätigung (oder Auftragsbestätigung je nach Sichtweise) – Bestellungsänderung – Lieferschein – Rechnung

  3. Technischer Support
    Von der DABAG oder direkt beim Programmierer der Alogis AG in Brittnau. Möglichst alle Handelsfälle sollten abgedeckt sein. Aber wer etwas nicht braucht, der lässt es einfach weg.

  4. Es werden keine Gewinne mit der Schnittstelle erwirtschaftet.
    Keine Documents to EDI (kein Scanning/Mapping von Papier, PDF oder Fax), keine manuellen Eingriffe bei der Übermittlung, keine Zeitverzögerung, volle Digitalisierung ohne Bruch direkt von ERP zu ERP. Dadurch auch keine unnötigen Personalressourcen. Daraus ergeben sich sehr moderate Kosten und somit faire Bedingungen für alle Beteiligten.

  5. Offen auch für alle Händler ausserhalb der DABAG
    Dabei müssen die vertraulichen Daten keineswegs über den DABAG-Server laufen. Es hätte aber für beide Seiten Vorteile wenn doch. Eine XML-Struktur lässt sich bekanntlich nicht patentieren und könnte somit von einem Dritthändler auch direkt an den Lieferanten gesendet werden...

    Die DABAG möchte damit lediglich erreichen, dass sich diese Schnittstelle am Markt etabliert und sich möglichst schnell verbreitet. Somit müssten von Händler und Lieferanten nicht mehrere Schnittstellen programmiert werden.
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